Mein Weg in die Selbstständigkeit – Warum ich heute als Lebens- und Sozialberater arbeite
25 Jahre in Führungspositionen. Verantwortung für Menschen, Projekte, Ergebnisse. Ein sicherer Job, gutes Gehalt, gesellschaftliche Anerkennung. Und doch wurde das Korsett enger. Die Entscheidungen fremdbestimmter. Der Alltag funktionaler. Ich merkte: So möchte ich nicht alt werden.
Dieser Blogartikel ist eine persönliche Einladung – in meinen eigenen Entwicklungsweg. Warum ich heute als Lebens- und Sozialberater, Vitalcoach und Alphalauf-Trainer arbeite. Warum ich mein Gewerbe gegründet habe. Und was mich wirklich antreibt.
Der leise Ruf nach Veränderung
Die Entscheidung, mein sicheres Angestelltenverhältnis zu verlassen, war kein spontaner Sprung – sondern ein innerer Reifungsprozess. Es begann mit dem Gefühl, dass ich nicht mehr ich selbst bin. Dass ich täglich gegen Werte arbeite, die mir eigentlich wichtig sind: Ehrlichkeit. Menschlichkeit. Authentizität.
Ich trug viel Verantwortung – und das gerne. Doch immer häufiger stellte ich mir die Frage: Dient das, was ich hier tue, wirklich den Menschen? Oder nur einem System, das sich längst von echten Bedürfnissen entfernt hat? Dieser moralische Druck wurde zur Belastung. Ich wollte wieder für etwas stehen – und nicht nur funktionieren.
Volker Ehmann
Psychosozialer Berater
Alphalauf- & Mentalcoach
Der Weg in meine berufliche Freiheit
Heute bin ich mit ganzem Herzen Lebens- und Sozialberater. Ich habe mein Gewerbe angemeldet, mein eigenes Unternehmen aufgebaut, die Ausbildung abgeschlossen – und begleite Menschen auf ihrem Weg zurück in ihre Kraft.
Mit dem Alphalauf habe ich eine Methode erweitert, die Bewegung, Achtsamkeit und Selbstregulation verbindet. Ich bin Vitalexperte und begleite Einzelpersonen, Teams und Unternehmen in Fragen von mentaler Stärke, Stressmanagement und gesunder Führung.
Was mich daran begeistert? Ich sehe die Menschen wieder. Ihre echten Themen. Ihre Potenziale. Ihre Widersprüche. Und ich darf sie darin stärken, ihren eigenen Weg zu finden. Ein weiterer Baustein meiner Arbeit ist das Fit+ Leobersdorf, das ich führe. Anders als vielleicht klassische Fitnessstudios verstehe ich mich nicht als "Muskel-Schmiede", sondern als Gesundheitsförderer. Im Mittelpunkt stehen dort nicht Gewichte oder Rekorde – sondern langfristige Vitalität, mentale Stärke und ein achtsamer Zugang zur eigenen Gesundheit. Für mich ist das Studio ein Ort, an dem körperliche Bewegung mit innerem Wachstum Hand in Hand geht.
Die Entscheidung: Raus aus dem System, rein in die Wirksamkeit
Ich habe meinen gut bezahlten Job im Konzern hinter mir gelassen. Nicht aus Trotz. Sondern aus Klarheit.
Weil ich nicht mehr Teil eines Systems sein wollte, in dem Menschlichkeit oft hintenangestellt wird.
Weil ich meine Expertise aus 25 Jahren Führung gezielt weitergeben wollte – aber auf meine Art. Mit Tiefe, mit Herz, mit echter Verbindung.
Weil ich wieder Verantwortung für mich und mein Leben übernehmen wollte – und zwar auf eine Weise, die zu meinen Werten passt.
Und weil ich heute weiß: Ich kann nur dann für andere da sein, wenn ich mir selbst treu bleibe.
Die Leaders Akademie & die Zusammenarbeit mit Führungskräften
Ein wichtiger Meilenstein war für mich die Kooperation mit der Leaders Akademie Wien. Dort kann ich meine Expertise aus der Unternehmenswelt einbringen – und gleichzeitig mit Führungskräften, Geschäftsführer:innen und HR-Verantwortlichen auf Augenhöhe an ihrer Weiterentwicklung arbeiten.
Ich liebe es, komplexe Themen verständlich zu machen. Bewegung in festgefahrene Strukturen zu bringen. Und Räume zu schaffen, in denen echte Begegnung und Entwicklung möglich sind.
Warum ich auch Lebensberater:innen in Ausbildung begleite
Ich weiß, wie herausfordernd der Weg in diesen Beruf sein kann. Die Unsicherheit. Die Fragen. Die vielen „ersten Male“. Deshalb begleite ich mit Freude Lebens- und Sozialberater:innen in Ausbildung – weil ich glaube, dass es genau diese Menschen braucht, um in unserer Gesellschaft etwas zu verändern.
Ich sehe in ihnen den Mut zur Menschlichkeit. Die Sehnsucht nach echter Verbindung. Und den Wunsch, wirklich etwas zu bewirken.
Umgang mit Burnout und Erschöpfung
Was mir meine Familie dabei bedeutet
Diese Reise hätte ich niemals alleine gehen können. Meine Familie – insbesondere meine Kinder und meine Partnerin – sind mein Rückhalt, meine Motivation und mein größter Halt. Sie haben mich nicht nur bestärkt, meinen eigenen Weg zu gehen, sondern mich auch getragen, wenn Zweifel oder Ängste aufkamen.
Gerade in Momenten der Unsicherheit war es der Blick meiner Kinder, der mir half, mich wieder zu erden. Ihre Neugier auf das Leben, ihr Mut, neue Wege zu gehen, haben mir oft gespiegelt, was wirklich zählt: präsent zu sein, authentisch zu handeln und mutig voranzuschreiten.
Meine Familie erinnert mich jeden Tag daran, warum ich mich für diesen Weg entschieden habe – und dass sich dieser Weg lohnt.
Ich bin heute freier als je zuvor. Nicht, weil alles leichter ist – sondern weil es endlich stimmig ist. Ich arbeite mit Menschen, begleite sie in Veränderungsprozessen, entwickle Workshops, bewege Körper und Gedanken.
Wenn du selbst an einem Punkt stehst, an dem du Veränderung spürst, aber den Mut noch suchst: Du bist nicht allein. Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, deine eigene Geschichte zu schreiben.
Melde dich gern – ich begleite dich ein Stück auf deinem Weg: Kontakt.